Sieben - Kirchen - Radweg

 

Der Sieben-Kirchen-Radweg ist eine reizvolle Alternativroute zum Inntalradweg zwischen Neuötting und Marktl. Alzgern, Kirche Mariä Himmelfahrt

 

Der Radweg verläuft größtenteils über wenig befahrene Nebenstraßen und ist fast durchgehend geteert. Zusammen mit dem Innradweg lässt sich der Sieben-Kirchen-Radweg auch zu einer abwechslungsreichen Rundtour kombinieren.

  • Gesamtlänge:  20,3  km (Neuötting - Marktl)
  • Höhenlage:  380 m

Die rund 20 Kilometer lange Strecke ist einheitlich ausgeschildert, zusätzlich geben sieben Schautafeln dem Radfahrer alle wichtigen Informationen über den Streckenverlauf, die Kirchen sowie weitere touristische Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über die Tourist-Information Neuötting,

Ludwigstr. 12 (neben der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus), Tel. 08671/88371-0.

 

Einen Filmbeitrag zum Radweg finden Sie hier:

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Der Streckenverlauf:

Neuötting/Innbrücke - Neuötting/Stadtplatz (1,5 km)  - Untereschlbach (3 km) - Alzgern (3 km)  - Mitterhausen (1 km) - Mittling  (2 km) - Bergham bei Marktl (9 km) - Marktl  (0,5 km)

 

Ausgangspunkt des Sieben-Kirchen-Radwegs ist die Innbrücke in Neuötting. Von dort führt die Route über die alte Bahnhofs- und Möhrenbachstraße zur ehem. Spitalkirche Heilig-Geist.. Die Kirche wurde um 1500 unter Beibehaltung der südlich anschließenden Kapelle von 1423 erbaut und ist baulich mit dem ehemaligen Spitalgebäude verbunden. Die reiche Rokoko-Hochaltaranlage stammte ursprünglich aus der Dominikanerkirche Landshut und wurde erst 1789 für die Spitalkirche erworben. 

 

Neuötting, Kirche St. Nikolaus

Von der Heilig-Geist-Kirche führt der Weg über den Neuen Stadtberg auf den Stadtplatz von Neuötting, die Ludwigstraße. Hier erwartet den Besucher die beeindruckende Silhouette der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.. Die spätgotische Hallenkirche des 15. Jahrhunderts ist Ausdruck des Wohlstands, den die Neuöttinger Bürgerschaft im Mittelalter durch Handel und herzogliche Privilegien erlangte. Der Baumeister der Kirche war Hans von Burghausen, der unter anderem auch bedeutende Kirchenbauten in Landshut, Straubing, Salzburg und Wasserburg ausgeführt hat. Der hohe und weite, hellverputzte Innenraum überrascht durch seine Lichtfülle.  

 

Der Neuöttinger Stadtplatz zählt mit seinen knapp 500 Metern Länge zu einem der schönsten Platzanlagen im südostbayerischen Raum. Die Bürgerhäuser sind in typischer Inn-Salzach-Bauweise errichtet und verleihen dem Platz sein einzigartiges Flair.

Untereschelbach mit Kirche St. Margaretha

 

Man verlässt den Stadtplatz in östlicher Richtung durch das Burghauser Tor und folgt der Burghauser und Eschlbacher Straße in Richtung Untereschelbach. Auf einer wenig befahrenen Nebenstraße führt der Radweg weiter in das ehemalige Gemeindegebiet von Alzgern hinein. Die Landschaft des Alzgern ist geprägt durch kleine Bäche, Wiesen und Felder und wird eingerahmt von den Innauen im Norden und den Abhängen des Öttinger Forstes im Süden.

 

Auf diesem Streckenabschnitt erwarten den Besucher gleich drei Kirchen romanischen Ursprungs: die Nebenkirche St. Margaretha in Untereschelbach, die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Alzgern und die Nebenkirche St. Nikolaus in Mittling. 

Alzgern, Kirche Mariä Himmelfahrt

 

Alle drei romanischen Kirchen wurden im 15. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut und schließlich im 17. Jahrhundert barockisiert. Zwei Rastplätze entlang der Strecke laden zu einer kleinen Verschnaufpause ein: einer vor der Kirche in Untereschelbach sowie ein weiterer bei der Kirche St. Nikolaus in Mittling. Letztere liegt sehr schön am Rande eines Niederterrassenhanges, von wo aus man die wenigen Häuser und Höfe der kleinen Ortschaft und das vorgelagerte Inntal gut überblicken kann. 

 

Von Mittling aus führt der Radweg entlang der alten B12 über die Alz weiter Richtung Marktl. Gleich hinter der Alzbrücke geht es links durch die Unterführung der A94 und durch den Forst bis Oberpiesing.

 

Bergham, Kirche St. Nikolaus

Von dort folgt der Weg dem Inn flußabwärts und führt weiter Richtung Bergham bei Marktl mit seiner Kirche St. Nikolaus. Sie ist ein gotischer Tuffstein-Quaderbau aus dem 12. Jahrhundert und liegt etwas versteckt im Ortsteil Berghaum direkt am steilen Ufer des Inns.

 

Um von hier zu unserem Ziel Marktl zu kommen, kehren wir auf die von Burghausen kommende Hauptstraße zurück, überqueren die Innbrücke und erreichen Marktl am Inn. Dort erwartet den Besucher nicht nur die, aus dem 19. Jahrhundert stammende Pfarrkirche St. Oswald mit dem Taufbecken Papst Benedikt XVI., sondern auch weitere Sehenswürdigkeiten wie das Papst-Geburtshaus oder die Benedikt-Säule am Marktplatz.

Marktl, Papstsäule

 

 

Noch ein Hinweis zu den Öffnungszeiten der Kirchen: 

Aus Sicherheitsgründen sind die Spitalkirche in Neuötting sowie die kleinen Filialkirchen in Untereschelbach, Mittling und Bergham innen versperrt, der Kirchenraum ist jedoch einsehbar.

Wir bitten um Verständnis.

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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